Chili für Ihre Texte: First Party Content
Jede Familie, jeder Freundeskreis hat seine eigenen Sager und Storys. Dasselbe gilt auch für Unternehmen. Diesen Content aus erster Hand nennt man First-Party-Content. Damit meint man Aussagen und Erzählungen direkt aus dem Unternehmen. Dinge, die Menschen im Alltag erleben, die sie und ihr Business ausmachen – und menschlich machen. Die unbemerkten Sternstunden. Genau dieser O-Ton und diese ungeschliffenen Storys bringen Chili in den Content und sorgen dafür, dass er sich vom generischen Eintopf abhebt. Denn die aalglatte Perfektion von AI-Content macht zunehmend müde. Für Instagram-CEO Adam Mosseri birgt First-Party-Content deshalb eine Riesenchance. Nämlich die, sich von AI Content abzuheben.
Noch bis vor kurzer Zeit stand hinter jedem Content ein Creator. Heute kann jeder Hinz und jeder Kunz perfekten AI Content auf Knopfdruck erzeugen und es wird immer schwieriger, diesen zu entlarven. Wie können sich Unternehmen bzw. Brands in der AI-Contentflut abheben? Instagram CEO Adam Mosseri hat folgenden Tipp für Creatoren und Brands zur Hand: „Durch Content, den nur sie erstellen können.“ Und das als Kontrastprogramm zu AI möglichst ungeschliffen und unperfekt. Immerhin ist “unperfekt” ein Prädikat für das echte Menschsein. Dieser charmant unperfekte Content heißt First-Party-Content.
Die Kraft der Insider
First-Party-Content steht exklusiv für das eigene Unternehmen. Er kann weder von AI generiert noch von der Konkurrenz erzählt werden. Er besteht aus kleinen Storys oder O-Ton-Meldungen, die zum Vorschein kommen, wenn man den Vorhang ein Stück zur Seite zieht. Das kann sein, dass die Developer der neuen IT-Solution nach Dienstschluss mit ihren Kunden zocken. Das kann sein, dass die Idee der eigenen Gin-Brand bei einer Lokaltour geboren wurde und somit eine Schnapsidee ist. Das kann sein, dass die Marketing Chefin im Blick auf die Konkurrenz entnervt ruft: „Die haben Prospektständer. Wir haben Lösungen.“ All das sind Contentperlen. Sie zeigen den Spirit in Aktion, an dem Kund:innen emotional andocken können. Und genau das kann den entscheidenden Vorteil bringen. Denn am Ende des Tages kaufen Menschen gerne bei Menschen, mit denen sie sympathisieren und suchen nach Seele in Content.
Füttere die KI mit First Party Content
KI kann diese Anekdoten nicht erzählen – es sei denn, sie wird mit First-Party-Content gefüttert. Dazu muss man ihn suchen, sammeln, organisieren. Genau das mache ich. Ich komme in Unternehmen, um Geschichten und O-Töne aufzuspüren. Durch Tiefeninterviews, durch das Dort-dabei-Sein, wo die Alltagsgeschichten geschrieben werden. Die gesammelten Werke landen in einem Storybook und das liefert, gekonnt eingesetzt, Würze für Texte und ein Herausstechen in der AI-Content-Flut.
„First Party Content ist zu gut, um brachzuliegen. Liefern Sie nicht nur Zahlen und Fakten. Zeigen Sie Charakter. Geben Sie Ihrem Content Chili.“
Mit einem Wortspiel-Storybook bekommen Sie mehr als eine Schote. Sie bekommen einen ganzen Gewürzschrank. Und mit ihm wird Ihr Content schärfer als AI das hinbekommen hätte. Ready to spice up your content?